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Viele Unternehmen glauben, die eigentliche Arbeit beginnt erst mit der S/4HANA-Migration.
Die Praxis zeigt etwas anderes.
In der aktuellen WirtschaftsWoche beschreibt Michael Kroker zwei Unternehmen, die ihre größten Fortschritte bereits vor dem eigentlichen Umstieg erzielt haben.
Was die Beispiele zeigen
Bei Robert Bosch Manufacturing Solutions analysierte der KPI Analyzer von West Trax eine über 25 Jahre gewachsene SAP-ECC-Landschaft.
Das Ergebnis:
• Über 820 Eigenentwicklungen wurden untersucht.
• Rund 700 davon lieferten keinen geschäftlichen Mehrwert mehr.
• Die Analyse dauerte nur wenige Stunden – manuell hätte sie laut Bosch mehrere Monate benötigt.
Auch De-Vau-Ge verfolgte denselben Ansatz.
Der spätere S/4HANA-Umstieg gelang mit nur drei Entwicklern in sieben Monaten – ohne Produktionsunterbrechung.
Der entscheidende Gedanke:
So viel wie möglich bereits im Altsystem bereinigen, bevor die eigentliche Transformation beginnt.
Die größte Effizienz entsteht vor der Migration
Beide Beispiele zeigen dasselbe Muster.
Nicht die Migration selbst schafft die größte Effizienz.
Sondern die Transparenz darüber,
• welche Eigenentwicklungen tatsächlich genutzt werden,
• welche längst keinen Mehrwert mehr liefern,
• und welche Komplexität gar nicht erst mit in die neue Systemwelt übernommen werden muss.
Aus Annahmen werden Fakten.
Aus Komplexität wird Klarheit.
Deshalb beginnt erfolgreiche Transformation früher
Wer die Realität seines Systems kennt, reduziert Risiken, verkleinert den Scope und schafft eine belastbare Grundlage für Budget, Roadmap und Go-Live.
Genau dafür braucht es eine Faktenebene zwischen Systemrealität und Entscheidung.
Wir nennen sie den Decision Intelligence Layer.
Klarsicht statt Blindflug.
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